Kapitalanlage in sog. Steueroasen - die Bank als "Haftungsschuldner"?

Über Jahrzehnte hinweg, war die Verwaltung in ihrem Ursprung unbekannter Gelder ein lohnendes Geschäftsmodell für die Bankensektoren verschiedener Anrainerstaaten, wie z.B. die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Der früher geschätzte ausländische Kunde erfährt derzeit jedoch eine andere als die bisher gewohnte Behandlung.

 

Es scheint als haben die Banken ihre "Customer-Policy" dahingegen angepasst, dass Anleger mit eventuell unversteuerten Geldern auf ihrem Konto, keine Auszahlung erwarten dürfen. Das ehemalige Geschäftsmodell wird plötzlich zur persona non grata, mit der am Besten kein Umgang gepflegt werden soll.

 

Dabei übersehen die Banken, dass ihre bisherige "Kundenbetreuung" unter Umständen strafrechtlich als Beihilfe oder Anstiftung zur Steuerhinterziehung zu qualifizieren ist. Diese kann gem. §§ 71, 191 AO zu einer Haftung des Kreditinstituts oder sogar des beratenden Mitarbeiters persönlich - als sog. Haftungsschuldner - führen.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Presseerklärung.

 

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